Achtsamkeit

Ein Moment der Achtsamkeit

Achtsamkeit

Wenn sich die Aufträge auf dem Schreibtisch stapeln und ich keine Zeit zum Schreiben finde, kann ich nur hoffen, dass sich die Wolken mal kurz lichten und der Kopf aus dem Nebel ragt.
 

In diesen kurzen Augenblicken der Achtsamkeit entsteht ein breites Grinsen auf meinem Gesicht und es wird mir klar: es hat mich mal wieder verspult.

 
Ich muss lachen. Lächeln – über mich.
 
Plötzlich kann ich erkennen, wie ich mich durch den Alltag wurstel. Völlig konzentriert auf meine Pläne und Vorhaben – komplett im Tunnel.
 
Mit etwas Abstand betrachtet, ist das wirklich amüsant.
In diesen Momenten scheine ich alles, was ich in den letzten Jahren gelernt habe, vergessen zu haben. Ich renne mit diesem irren Tunnelblick durch die Gegend.
 
Die Vorweihnachtszeit eignet sich hervorragend für diese Erfahrung. Alles dreht sich noch schneller als sonst. Alle springen rum als gäbe es kein morgen.
 
Das ist sehr ansteckend. Und es macht ja auch Spaß: beschäftigt zu sein, seine Aufgaben effizient und schnell zu erledigen und zwischen drin noch schnell einen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt zu schlürfen.
 
Und trotzdem ist es großartig, wenn man kurz aus diesem Getümmel auftauchen kann, um einen etwas distanzierten Blick auf die Situation zu werfen.

Achtsamkeit

Das sind dann die Momente, an denen ich merke, dass sich in den vergangenen Jahren dann doch etwas verändert hat.
Dass ich über mich selber lachen kann und alle Erwartungen, Ziele und Vorhaben für einen Augenblick unwichtig werden.
 
Für einen kurzen Moment ist es wieder völlig klar: dass der Kern, die Substanz des Lebens – tief im Inneren – das wichtigste ist. Und sie unberührt von dem ganzen Trubel einfach da ist.
 
Eine kurze Einsicht, ein Versichern, dass ich trotz allem bei mir bin. Und schon kann ich mich wieder voller Abenteuerlust und Freude in die Vielfalt dieses wunderbaren Lebens stürzen.
 
Yeah!
 
 

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2 Comments

  • Reply
    Weltenstürmer Mad
    16. März 2016 at 9:01

    Hi Sabine,

    schöner Post und schöner Blog. Da schaue ich mich weiter um 😉

    Liebe Grüße,
    Mad

    • LessWorkMoreZen
      Reply
      LessWorkMoreZen
      16. März 2016 at 9:13

      Danke Mad! Das freut mich natürlich! Sabine

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