(Aus)zeit nehmen Fokus Zeit finden

Das Leben darf leicht sein

Ein komischer Titel werdet ihr vielleicht denken: das Leben darf leicht sein. Aber in diesen Worten steckt eine Menge Wahrheit und so selbstverständlich ist die Erkenntnis nun auch wieder nicht.
Und der Satz fasst so gut zusammen, wie es mir zurzeit geht: ich bin auf dem Weg zu immer mehr Leichtigkeit.
 
Vielleicht habt ihr euch schon gewundert, dass ihr so wenig von mir hört. Ich habe mich ehrlich gesagt auch gewundert – dass die Zeit so schnell vergeht und ich nicht mehr wirklich zum Schreiben komme.
Aber ihr wisst ja, wo ihr mich findet: meine Zeit und Energie sind in den letzten Monaten in das Projekt ZENPLACES geflossen. Mit viel Neugier, Freude und wachsender Begeisterung habe ich Orte besucht, an denen man sich besonders gut erholen kann. Wenn einem mal alles zu viel wird oder man einfach ein bisschen Zeit für sich braucht. Denn darum geht es – sowohl hier als auch auf ZENPLACES: dass man Zeit für sich findet und immer wieder aus dem täglichen Einerlei ausbricht. Hin und wieder eine Ruheinsel aufsucht, auf der man verschnaufen und zu sich kommen kann.
Ein wenig ZEN eben…
 
Auch wenn ihr hier in den vergangenen Monaten nicht so viel von mir gehört habt, war ich im Hintergrund doch sehr aktiv: ich habe viel gelesen, neues ausprobiert und mir frischen Wind um die Nase wehen lassen.

Jetzt geht es darum, meine Erfahrungen und Erkenntnisse zu filtern und genau zu überprüfen. Denn nur die besten Gedanken finden Platz in diesem Blog!

Ich werde in der kommenden Zeit also wieder mehr posten – immer wenn ich ein wenig Luft und etwas Interessantes zu erzählen habe.
 
 

Aber jetzt gibt es erstmal ein Update über den Stand der Dinge:


 

#Morgenroutine

Meine Morgenroutine hat sich kaum verändert. Die wichtigsten Elemente sind nach wie vor die morgendliche Meditation und Yoga.
Ich versuche, möglichst wenig von ihr abzuweichen – so kann ich sicher sein, dass ich die Dinge, die wirklich wichtig für mich sind, schon morgens in meinen Tag integriert habe.
Diese Struktur gibt mir Raum und die Freiheit, kreativ zu sein, denn ich begrenze damit die Menge der Entscheidungen, die ich jeden Tag treffen muss. Das spart Energie, die mir dann für meine Ideen und Projekte zur Verfügung steht.
 
Im Detail sieht meine Morgenroutine inzwischen so aus: Aufwachen – Ölziehen – Zähne Putzen – Meditation – Yoga – Nahrungsergänzungsmittel – Frühstück – Inspiration (Lesen, recherchieren, Onlinekurse).
 

#Schreiben

Diesen Winter – genau genommen die vergangenen Wochen und Monate – habe ich mit einer ausgewachsenen Schreibblockade zu kämpfen, die ich mit diesem Artikel beenden möchte. Ganz langsam und erstmal unbemerkt hat sie sich eingeschlichen. Kaum war das letzte ZENPLACE Projekt in 2017 beschrieben, habe ich den Schreibfaden verloren.
Über den Jahreswechsel bin ich also irgendwie aus dem Fluss gekommen.
Und wie du sicher weißt: wenn man eine Routine erstmal verliert, bedarf es einer handfesten Anstrengung, um sie wieder aufzunehmen. Aber ein Anfang ist gemacht…
 

#persönliches Wachstum

Wer diesem Blog schon ein wenig länger verfolgt, weiß, wie wichtig dieses Thema für mich ist. Ich kann mir kein Leben vorstellen, dass wie ein ruhiger Fluss einfach nur so dahin fließt! Aus diesem Grund investiere ich immer Zeit und auch Geld in meine persönliche Weiterentwicklung. Dabei prüfe ich genau, welcher Weg für mich stimmig ist. Ich bin niemand, der an dem weit verbreiteten SeminarTourismus teilnimmt. Zugegen: es gibt viele gute Lehrer da draußen und es ist nicht ganz leicht, den Überblick zu behalten. Aber es nützt auch nichts von einem Workshop zum anderen zu rennen, ein Ratgeber nach dem anderen zu lesen – in der Hoffnung, JETZT endlich, DIE Lösung für alle Probleme zu finden.
Der einzige Weg, wirklich etwas zu verändern, besteht nach meiner Erfahrung darin, den Konzepten eine realistische Chance zu geben. Und das heißt: dranbleiben, dranbleiben, dranbleiben … um dann zu schauen, ob sich etwas verändert.
 
Inzwischen gibt es viele Angebote online. Ich mag das, weil man dadurch im eigenen Tempo lernen und sich intensiv mit der Materie auseinandersetzten kann. Onlinekurse sind viel günstiger als Workshops.
Ich schaue also genau hin, was und wer mich wirklich weiterbringt. Qualität vor Quantität. Wer Englisch gut versteht, dem empfehle ich die Kurse der Mindvalley Academy. Hier hast du Zugang zu den besten Lehrern weltweit, ohne jedes mal um den halben Erdball reisen zu müssen.
 
Zurzeit beschäftige ich mich intensiv mit Gehirnforschung, Quantenphysik und den Auswirkungen unseren Gedanken auf unser Leben. Ich weiß, dass klingt kompliziert. Aber das Thema ist unglaublich faszinierend! Meine Inspirationsquelle ist Dr. Joe Dispenza, ein Experte in Biochemie, Neurologie und Gehirnfunktion. Seine Sicht auf die Dinge und die von ihm entwickelten Meditationen haben mein Leben schon jetzt nachhaltig verändert. So sehr, dass ich ihm sicher bald auch einen eigenen Artikel widmen werde. Seine Bücher und Online Kurse sind übrigens auch auf Deutsch erhältlich.
 

#Meditation

Für gewöhnlich starte ich mit den geführten Meditationen von Joe Dispenza in den Tag. Sie geben mir so viel Kraft und positive Energie, dass ich nicht mehr darauf verzichten möchte. Die Morgen- und die Abendmeditation dauern je 24 Minuten und sind fester Bestandteil meines Tages.
 

 

#Arbeiten

Meine Arbeit ist zu 80 % kreativ. Ich verdiene mein Geld mit dem Entwurf von Messeständen, dem Schreiben von Texten und auch ein wenig Grafik Design.
Ich arbeite zwischen 2 und 8 Stunden am Tag, je nachdem, was ansteht und in welcher Stimmung ich bin.
In dieser Zeit bewältige ich oft mehr als ich es früher in 6–8 Stunden erledigen konnte.
Das liegt vor allem an meinem klareren Fokus: ich habe die Zeiten, in denen ich telefonisch erreichbar bin, stark eingeschränkt und rufe meine Mail nur noch 3 Mal am Tag ab. Außerdem unterscheide ich zwischen wichtigen und dringenden Aufgaben und bearbeite diese ganz unterschiedlich.

Meine Einstellung, weniger zu arbeiten und dafür mehr Zeit für mich zu haben, hat der Entwicklung meiner Finanzen nicht geschadet.

Ich habe das Gefühl, dass die Beschäftigung mit neuen Themen und die Zeit, die mir zusätzlich zur Verfügung steht, meine Arbeit bereichert. Ich gehe heute viel spielerischer mit Herausforderungen und neuen Projekten um. Gleichzeitig kann ich beobachten, dass mein Gewinn Jahr für Jahr leicht steigt und ich finanzielle immer besser dastehe.
 

#Auszeiten

Über die Wintermonate war ich nicht sehr viel unterwegs – aber das vergangene Jahr war mit schönen kurzen Reisen zu wunderbaren AuszeitOrten gefüllt.
Ich reise oft alleine, aber am liebsten mit meinem Hund Anouk.
In meiner Zeit vor Ort setzte ich mich intensiv damit auseinander, was ich vorfinde. Das Haus, die Umgebung, die Menschen. Ich möchte meine Erfahrungen mithilfe von Text und Fotos möglichst authentisch widergeben.
Oft kann ich den ein oder anderen von euch inspirieren, sich aufzumachen und eine Auszeit zu nehmen. Und das freut mich dann jedes Mal wie verrückt!
 

#Ausblick

Die letzten Monate haben gezeigt: es ist für mich nach wie vor eine große Herausforderung, meinen persönlichen Lebensstil zu entwickeln. Denn mehr Zeit zu haben bedeutet auch, sich intensiv damit auseinanderzusetzen wie man sie verbringen möchte.
Dabei achte ich genau auf mein Gefühl: ich entscheide mich immer öfter für die Option, die sich leicht anfühlt. Wenn Dinge schon mühsam und schwer daherkommen, lasse ich auch gerne wieder von ihnen ab. Für mich ist die Konzentration auf das Thema Leichtigkeit ein Experiment – Ausgang ungewiss…
 

Photos: unsplash

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