Einfachheit

Die Angst vor der falschen Entscheidung

In einer Welt voller Möglichkeiten, musst du dich ständig entscheiden.
Tust du es nicht, entscheidest du trotzdem.
 

Du hast Angst, vor der falschen Entscheidung?

 
Diese Angst verhindert, dass du vorankommst.
 
Wir fürchten, dass die falsche Entscheidung uns nicht die Freude, das Geld, die Anerkennung und Zufriedenheit schenkt, die die richtige Wahl bereithalten würde.
 
Wir suchen die perfekte Entscheidung. Sie soll das Ergebnis bringen, das wir uns vorstellen.
 
Du merkst vielleicht jetzt schon – das kann nicht funktionieren!
 
 

Wann hast du das letzte Mal bewusst eine Entscheidung getroffen?

 
In deinem Kopf sieht das vielleicht so aus: es gibt zwei Möglichkeiten, und du bist davon überzeugt, dass eine davon die bessere ist.
Es gibt also einen „guten“ und einen „schlechten“ Weg.
 
Du denkst über die Konsequenzen deiner Wahl nach und versuchst, das Pro und kontra abzuwiegen.
Und natürlich fällt dir die Entscheidung schwer, weil du nicht weißt, welche der beiden Möglichkeiten die gute und welche die schlechte Variante ist.
 
Blöde Situation.
 
Du entscheidest trotzdem und hoffst dann inständig, dass du die richtige Wahl getroffen hast.
 
 
Du weißt es vielleicht noch nicht – aber es gibt nichts zu verlieren.
Du kannst nur gewinnen – welche Entscheidung auch immer du triffst.

 
Stell dir vor, dass beide Wege richtig sind.
 
Dass jede Entscheidung sowohl angenehme als auch unangenehme Aspekte beinhaltet, es also keinen besseren oder schlechteren Weg für dich gibt.
 

Du bist in einer Position, in der du nicht verlieren kannst.

 
Wie klingt das für dich?
 
Du entscheidest nur zwischen Möglichkeiten, von denen du sowieso nicht weißt, was sie für dich beinhalten.
Wieso dann nicht einfach wählen?
 
Stell dir vor, wie es sich anfühlen würde, wenn du davon überzeugst wärst, dass du dich nicht falsch entscheiden kannst.
 
Klingt unrealistisch?
 

Es gibt tatsächlich ein Auswahlkriterium, das wirklich wichtig ist.

 
Dein Ziel.
 
Wenn du dein Ziel definiert hast, kannst du dich daran orientieren.
Wie bei einem Leuchtturm, der von überall zu sehen ist.
 
Solange dein Ziel definiert ist, spielt es nur noch eine untergeordnete Rolle, welchen Weg du gehst. Oder?
Die Entscheidung definiert dann nur die Erfahrungen, die du auf dem Weg zu deinem Ziel machst.
 
Du möchtest mit aller Kraft kontrollieren, was dabei für dich herausspringt?
 
Vergiss es.
 
So funktioniert das nicht. Du setzt dich damit nur selbst unter Druck.
 
Niemand kann wissen, was die Zukunft bringt und wofür deine gesammelten Erfahrungen später wichtig sind.
 

Einen zweiten Aspekt solltest du im Auge behalten:

 
Wenn du merkst, dass du dich von deinem Ziel entfernst, korrigierst du den Kurs.
Wenn du feststellst, dass du dich vom Leuchtturm entfernst, änderst du die Richtung, oder?
 
Wir machen immer wieder den Fehler, beim einmal eingeschlagenen Weg zu bleiben.
Nach dem Motto: das habe ich so entschieden, jetzt ziehe ich es auch durch.
 
Wer hat uns diesen Quatsch nur beigebracht?
 
Wieso solltest du einen Weg verfolgen, der dich deinem Ziel nicht näher bringt?
Nur weil du schon ein paar hundert Meter gelaufen bist?
 
Wenn dich also das nächste Mal schwer mit einer Entscheidung tust, dann hast du dein Ziel wahrscheinlich noch nicht klar genug definiert.
Und hinter deiner Angst steckt ein Mangel an Vertrauen.
In dich und dein gestecktes Ziel.
 
Statt also über den richtigen Weg zu grübeln, solltest du dich hinsetzten und dir darüber klar werden, was du wirklich willst.
 
 

Also: Definiere ganz genau, wohin du willst – und nimm dann alles, was dir auf dem Weg dorthin begegnet, mit Neugier an.

 
 
 
Lies auch zu diesem Thema: So hast du es dir nicht vorgestellt
 
 
Wie triffst du Entscheidungen? Hast du eine Strategie? Erzähl uns davon in den Kommentaren!
 

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3 Comments

  • Reply
    Martin Feigenwinter
    2. April 2015 at 8:23

    Hallo Sabine
    Eine Entscheidung für ist auch immer eine Entscheidung gegen etwas.
    Wie ich entscheide? Ich stimme Bauch (Unbewusstes) und Kopf (Verstand) ab. Wnn beide zum gleichen Ergebnis, dann habe ich für mich eine gute Entscheidung getroffen.
    Lieber Gruss
    Martin

    • LessWorkMoreZen
      Reply
      LessWorkMoreZen
      2. April 2015 at 9:04

      Hi Martin,
      sieht so aus, als hättest du deine Ziele klar definiert, oder?
      Lieben Gruß,
      Sabine

  • Reply
    Martin Feigenwinter
    2. April 2015 at 20:25

    Hoi Sabine
    Die grobe Richtung habe ich. Es gibt einige Ziele die sind für mich sonneklar. Dann gibt es Bereiche wo ich noch richtig am „herumeiern“ bin. Mit manchnen Entscheidungen tue ich mich auch schwer.
    Lieber Gruss
    Martin

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