Selbstentwicklung

Einfach mal vertrauen

Vertrauen

Warum bin ich hier? Auf der Fahrt habe ich mich immer wieder gefragt, wann ich den ersten Schritt gemacht habe.
 
Ab wann war es klar, dass ich dieses Projekt angehe?
 
Über 1000 km in einem Fiat 500 – den ganzen Weg in den Süden der Toskana.
Ja, das Projekt Freilufträume, das ich besuche, macht mich neugierig. Es klingt einfach sehr interessant.
 
So weit so gut.
 

Aber was ist es, was dich letztlich dazu bringt, Dinge wirklich durchzuziehen?

 
Diesen Sommer habe ich ein Experiment begonnen: Ich folge konsequent meinen Wünschen. Ich spüre dem nach, was mich neugierig macht und wage neue Wege.
 
Ich lass mich mal nicht von den Gegenargumenten beeindrucken, die mein Kopf sofort ausspuckt. Denn von Manfred Winterheller habe ich gelernt: „Wünsche sind Befehle des Lebens.“
 

Kann es vielleicht sein, dass uns Wünsche sagen, wo es als nächstes lang geht?
Dass sie eine Art Wegweiser sind und dass es einfach darum geht, ihnen zu folgen?

Auch wenn ihre Realisierung auf den zweiten Blick manchmal durchaus gewagt ist?
 
 
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Kennst du das? Ein Wunsch poppt plötzlich auf. Du hast ihn dir nicht ausgesucht. Er ist einfach da und du weißt: DAS MUSS ICH MACHEN!
 
Was also tun?

In meinem Experiment setze ich darauf, dass das Leben mir dabei hilft, diese Wünsche zu realisieren.
Ich übe Vertrauen.

 
Wenn Wünsche wirklich Befehle des Lebens sind, dann kann ich im Gegenzug doch mit Unterstützung rechnen, oder?
 
Ich folge also meiner Intuition, vertraue dem Leben und tu die Dinge, die sich richtig anfühlen.
 
zwischenstopp
Auf meiner Reise in die Toskana: Zwischenstopp in Südtirol
 
Was meine Reise in die Toskana betrifft, habe ich die Vernunft außen vor gelassen, meine Bedenken auf dem Rücksitz festgeschnallt und bin einfach losgefahren.
 
Und ich wurde belohnt. Die Fahrt lief glatt, das Projekt hat meine Erwartungen übertroffen (der detaillierte Bericht über diesen Ort folgt in den kommenden Wochen).
Immer wenn ich mit Schwierigkeiten konfrontiert war, erschien die Lösung wie aus dem Nichts.
Da tauchten Menschen auf, die mir spontan geholfen haben oder der rettende Imbiss erwartete mich an der nächsten Straßenecke.
 
Ich bin heil, glücklich und voller Energie wieder zuhause angekommen.
 

Ich habe das Feedback auf mein Experiment also sofort bekommen:
Es geht um Vertrauen und die Sicherheit, dass uns unsere Wünsche in die richtige Richtung führen.

 
Diese Erfahrung ist wichtig für die Momente, wenn wir große Dinge entscheiden müssen: wenn es darum geht, den Job zu wechseln oder sich selbständig zu machen. Oder der Wunsch entsteht, dem Leben eine neue Richtung zu geben.
 
Wir üben in den kleinen Dingen und beginnen, uns immer wieder auf unsere Wünsche als Wegweiser einzulassen.
 

Dann wird klar: wenn du die Herausforderung annimmst, die manche Wünsche darstellen und ihnen nachgehst, belohnt dich das Leben mit einem riesigen Kelch voller Lebensfreude, Zuversicht und Selbstbewusstsein!

 
 
 
Hast du auch deine ganz persönliche Wunsch-Erfüllungs-Geschichte? Erzähl sie uns in den Kommentaren!

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2 Comments

  • Reply
    Chrissi
    20. Juli 2016 at 9:01

    Ein super inspirierender Beitrag, liebe Sabine!
    Du hast etwas gewagt, bist deinen Wünschen gefolgt und wurdest dafür belohnt. Ich glaube, das ist sogar (fast) immer so. Wir müssen uns eben nur trauen.
    Motiviert mich gerade ungemein, danke! 😀

    Außerdem freue ich mich schon auf deinen Toskana-Bericht!
    Alles Liebe,
    Chrissi

    • LessWorkMoreZen
      Reply
      LessWorkMoreZen
      20. Juli 2016 at 9:05

      Liebe Chrissi, danke für dein motivierendes Feedback. Ich werde mein Experiment auf alle Fälle weiterführen. Ich glaube inzwischen, dass wir unseren Wünschen folgen sollen. Mein Blick hat sich total verändert als mir klar wurde, dass wir für unsere Wünsche nichts können. Sie tauchen einfach auf. Und wollen realisiert werden! Dir einen lieben Gruß! Sabine
      PS: Der Bericht über meine Zeit in der Toskana ist für August geplant 🙂

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