Einfachheit

Erwartungen

So hast du es dir nicht vorgestellt.
 
Oft kommen die Dinge anders als erwartet.
 
Wenn wir etwas planen, machen wir uns ein genaues Bild davon, wie es sein wird.
Besonders wenn wir etwas Schönes planen, haben wir genaue Vorstellungen.
 
Ein romantisches Abendessen mit deinem Freund, der neue Auftrag oder das Konzert, auf das du dich schon so lange freust.
 
 
Stell dir vor, du buchst ein Wochenende in einem tollen Hotel in der Nähe vom Strand.
In deiner Vorstellung siehst du dich, wie du am Meer sitzt und die Seele baumeln lässt.
Und dann kommst du an – und es regnet in Strömen.
Neben deinem Hotel befindet sich eine Baustelle und der Weg zum Strand ist weiter als gedacht.
 
Du bist ent „täuscht“.
 
Und übersiehst, dass das Zimmer wunderschön und das Personal extrem zuvorkommend ist.
 

Denn: die Realität entspricht nicht deinen Erwartungen.

 
Sofort bist du nicht mehr sicher, ob es eine überhaupt eine gute Idee war, herzukommen.
Was, wenn es das ganze Wochenende regnet?
 
 
Das Problem ist nicht, dass es anders läuft als gedacht – was ja irgendwie logisch ist – sondern dass du an deiner Vorstellung festhältst und dadurch blind bist gegenüber der verborgenen Schönheit der Realität.
 
Dass man zum Beispiel wunderbar entspannt schlafen kann, wenn der Regen auf das Dach trommelt.
Oder dass die Luft nach dem Regen frisch und klar ist und nicht so stickig wie die Tage zuvor.
 
 
Du sammelst nur die Momente, die in das Idealbild passen und statt die Dinge wertzuschätzen, die sich dir stattdessen bieten.
 
 
Es läuft nicht so, wie du es dir vorgestellt hast?
 
Sei offen und lass dich überraschen von dem, was der Augenblick für dich bereit hält.
 
Sag ja zu den Dingen, so wie sie sind.
Und vergiss, wie es deiner Meinung nach zu sein hat.
 
Mit dieser Haltung kannst du jederzeit das Beste aus deiner Situation machen.
 
 

Mach dir den Moment zum Freund.

 
Lass dein Idealbild los.
 
Und sofort eröffnen sich neue Möglichkeiten, die du dir bislang einfach nur nicht vorstellen konntest.
 
 
 
Wie gehst du mit deiner Erwartungshaltung um?
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4 Comments

  • Reply
    Stefan Boos
    12. März 2015 at 10:04

    Hallo Sabine,
    Du sprichst mir aus dem Herzen!! Ich hab grad auch die große Aufgabe, zwei Wochen Grippe mit den positiven Aspekten der Tatsache des extrem eingeschränkt seins zu verknüpfen.
    Hab ich einige Tage gebraucht, bis ich wusste, was meine Aufgabe in diesem Prozess ist!!
    Freu mich auf Dich und Deine Berichte/Bilder!!
    Alles Liebe
    Stefan

    • LessWorkMoreZen
      Reply
      LessWorkMoreZen
      12. März 2015 at 10:15

      Hallo Stefan,
      ehrlich: bei mir hat es auch eine Weile gebraucht, bis ich es kapiert hatte …
      Dass es nicht darum geht, sich die Situation zwanghaft „schön zu reden“.
      Sondern darum, loszulassen.
      Sich völlig in den Moment fallen zu lassen und ihn zu nehmen wie er ist.
      Dir gute Besserung und bis bald!
      Sabine

  • Reply
    Karin Nikbakht
    13. März 2015 at 9:01

    Liebe Sabine,

    ja das ist sooo wichtig. Wir haben unsere Vorstellungen und Bilder und wenn´s dann anders kommt… ist es echt hilfreich und erleichternd es mit offenen Armen anzunehmen. Es ist wie es ist. In Bewegung. Nicht statisch. Kein Wuschkonzert und doch immer wieder wunderbar…. das Leben! Danke für deine Worte! Ich kann tatsächlich nicht oft genug dran erinnert werden.

    Alles Liebe Karin

    • LessWorkMoreZen
      Reply
      LessWorkMoreZen
      13. März 2015 at 10:52

      Liebe Karin,
      genau so ist es – und immer wieder eine Herausforderung!
      Danke für dein Feedback,
      liebe Grüße,
      Sabine

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