Meditation für Zweifler

Meditation – was sie für mich ist.

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Ich stehe morgens auf und meditiere.
Es ist für mich der beste Einstieg in den Tag.
 
Doch wenn ich davon erzähle, sehe ich irritierte Gesichter.
 
 
Warum ist das so?
 
 
Wir verbinden Meditation immer noch mit Religion, schieben sie gerne in die „Eso Ecke“.
Du stellst dir edle Menschen im Lotossitz vor?
Ich sitze bequem in meinem Sessel.
 
 
 
Für mich ist Meditation viel mehr.
 

Meditation ist mein Weg, um einen klaren Geist zu bekommen.

 
Schon mal gehört?
 
Sie ist eine Übung der Achtsamkeit.
Eine Zeit, in der ich zu mir finde.
 
 
Ich empfinde Meditation als Pause. Nicht mehr und nicht weniger.
 
Als Pause vom Affentheater im Kopf.
 
 
 
Wenn du regelmäßig meditierst, übst du.
Du übst eine geistige Haltung ein.
 
 
Du lernst, die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind.
 
Deine Gedanken nicht zu glauben – sondern sie als etwas zu nehmen, das kommt und geht.
 
 
Du lernst deinen Geist kennen – begreifst, was wirklich in dir vorgeht.
 
 
 
Es ist einfach.
Es ist effektiv.
 
Und es tut so gut.
 
 
Wer sich besser kennenlernen will, meditiert.
Punkt.
 
 
 
Ich freue mich über deinen Kommentar!

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11 Comments

  • Reply
    Maike
    3. Februar 2015 at 13:42

    Hallo Sabine,
    ich bin auch ein großer Freund der Meditation. Durch sie bin ich gefühlsmäßig sehr ausgeglichen und stressresistent. Während ich sie manchen Menschen mit Erfolg empfehlen konnte, schüttelten andere nur den Kopf und stempelten mich als Freak ab (eben wegen dieses Eso-Klischees). Einige werden Meditation wohl immer für Religions-Humbug halten.
    Ich kam über Yoga zur reinen Meditation. Auch bei mir war es so, dass ich mich erst durchs Meditieren richtig kennen gelernt habe und dadurch auch selbstbewusster wurde. Außerdem habe ich endlich das wirklich Wichtige im Leben erkannt.

    Schöner Blog! 🙂

    Viele Grüße
    Maike

    • LessWorkMoreZen
      Reply
      LessWorkMoreZen
      3. Februar 2015 at 15:02

      Hallo Maike,

      danke für dein Feedback. Da scheint es dir ja ähnlich zu gehen wie mir. Ich beobachte, dass es nach wie vor große Berührungsängste bei dem Wort „Meditation“ gibt. Deshalb werde ich hier ab und an darüber schreiben …
      Liebe Grüße,
      Sabine

  • Reply
    Björn
    3. Februar 2015 at 23:13

    Hey,

    ich bin seit nem halben Jahr auch jeden Morgen fleißig am Meditieren 😀 Ich bin eher ein unruhiger Mensch darum tut es mir sehr gut. Habe aber auch feststellen müssen, das Meditation für mich unglaublich schwierig ist. Einfach mal 10-15 Minuten nichts zu tun und im Moment sein. Seinen Atem beobachten.

    Ich habe auch noch herausgefunden, dass ich ohne Kaffee am Morgen wesentlich besser im Moment lebe und beim Meditieren besser meine Gedanken ziehen lassen kann. Nur so als kleinen Tipp 😉 Vielleicht reagier auch nur ich etwas empfindlich auf Koffein.

    Gruß

    • LessWorkMoreZen
      Reply
      LessWorkMoreZen
      4. Februar 2015 at 10:54

      Hallo Björn,

      da machen wir die gleiche Erfahrung. Auch ich habe Kaffee so ziemlich aus meinem Leben verbannt. Den Konsum von Koffein stark reduziert.
      Und bin dadurch fitter und ausgeglichener. Das hilft beim Meditieren.
      Ich arbeite nicht mit dem Atem, auch wenn das die am meisten verbreitete Methode ist und bei vielen funktioniert…
      Aber dazu nächstens mehr.
      Bis dahin, liebe Grüße,
      Sabine

      • Reply
        Björn
        4. Februar 2015 at 11:37

        Super das es noch mehr Leute gibt die keine Kaffee trinken 😉

        Es war für mich aber nicht leicht mit Kaffee aufzuhören. Hatte fast eine Woche lang Entzugserscheinungen wie Kopfschmerzen, keine Energie und depressive Stimmung.

        Wie war das bei dir ?

        • LessWorkMoreZen
          Reply
          LessWorkMoreZen
          5. Februar 2015 at 9:41

          Hallo,
          die Koptfschmerzen sind Entzugserscheinungen.
          Da helfen am besten Umeboshi Pflaumen. Schmecken ecklig sind aber sehr wirksam.
          Viele Grüße,
          Sabine

          • Björn
            6. Februar 2015 at 14:58

            Danke für den Tipp. Werde ich mal ausprobieren.

  • Reply
    Andrea Kristina
    2. Juli 2015 at 12:09

    Hey Sabine,

    Ich bin gerade auf deinen Artikel gestossen und unglaublich glücklich darüber. Mein Freund will eigentlich schon lange meditieren und weiss bereits jetzt, dass er es einfach super findet. Er setzt sich viel mit sich selbst ausseinander und sucht in allem etwas spirituelles. Und da bin ich, irgendwie fühle ich mich wenig spirituell obwohl ich gerne würde. Und irgendwie versuche ich etwas anzufangen (Yoga oder Meditation) und mache es dann doch nicht. Da frage ich mich immer wieder wieso? Sind es denn wirklich die Vorurteile, nur „Hippies und Grüne“ machen Meditation und Yoga? Oder was hält mich davon ab… Ehrlich gesagt denke ich, ich bin vielleicht zu faul. Oder eben doch die Vorurteile.
    Aber nach deinem Blogeintrag muss ich sagen, es macht Sinn. In meinem Kopf schwirren so viele unvollendete Gedanken herum und viele Kapitel sind irgendwie nicht abgeschlossen. Ich denke, ich werde das Meditieren mal ausprobieren, einfach so, auf dem Sessel 🙂

    Liebe Grüsse

    Andrea
    lala-universe.blogspot.com

  • Reply
    Melanie
    2. Juli 2015 at 16:07

    Hallo Sabine,
    auch ich meditiere sehr gerne und fast jeden Morgen. Seit ungefähr einem Jahr. Anfangs viel es mir im Sitzen sehr schwer, deshalb habe ich im Liegen meditiert. Hat sehr gut geklappt =) Ich bin viel ruhiger und entspannter geworden dadurch und ja – man lernt sich tatsächlich besser kennen. Schönen Blog hast du hier. Ich schau sicher öfter vorbei! Liebe Grüße Melanie

    • LessWorkMoreZen
      Reply
      LessWorkMoreZen
      2. Juli 2015 at 16:43

      Hey Melanie, ich freu mich, dass du meine Erfahrungen bestätigst.
      Vielleicht können wir den ein oder anderen motivieren, das Meditieren einmal auszuprobieren. Was meinst du?
      Schön, wenn du wieder mal vorbei schaust. Liebe Grüße, Sabine

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