Selbstentwicklung

Wann bist du das letzte Mal gescheitert?

Du hattest dir vorgenommen, im neuen Jahr abzunehmen?
Früher aufzustehen?
Den Fernseher zu ignorieren?
 
Oder wolltest dich intensiver um deine Beziehung bemühen?
 
 
Zu scheitern fühlt sich schrecklich an.
Da ist so ein fieses Gefühl in der Magengegend.
 
Wir scheitern an kleinen, aber leider auch in großen Dingen.
Beziehungen, gesteckte Ziele, Herausforderungen.
 
Große Pläne zerfallen, zerbröckeln.
 

Was ist schief gelaufen?

 
Du warst doch so voller Tatendrang – dein Vorhaben hat sich super angefühlt.
Und dann hat sich langsam wieder die alte Routine eingeschlichen.
 
Du verurteilst dich dafür, schämst dich vielleicht.
 
Ungutes Gefühl. Das wolltest du eigentlich vermeiden.
Du fühlst sich einsam und möchtest aufgeben?
 

Scheitern ist kein Grund sich selbst zu verurteilen.

 
Du scheiterst? Wir alle scheitern.
Ich scheitere immer wieder. Ständig.
 
Aber wir lehnen es ab. Scheitern ist nicht sexy.
Und wenn es doch passiert, geben wir es nur ungern zu.
 
 

Aber was ist Scheitern überhaupt?

 
Es ist nicht so gekommen, wie du es dir erhofft hast?
 
Darin liegt das Problem.
 
Wir stellen uns immer vor, wie das Ideal aussehen würde.
Und wenn wir dieses Wunschbild nicht erreichen, empfinden wir das als Scheitern.
Aber was entspricht schon dem Ideal?
 
Klar: es tut weh. Und es ist schwer.
Manchmal ein bisschen – hin und wieder auch total heftig.
 
Aber: du scheiterst nur, wenn du auch etwas ausprobierst.
Wenn du deine Komfortzone verlässt.
 
Es ist in erster Linie großartig, dass du einen Anfang gemacht hast.
Du wolltest etwas in deinem Leben verändern.
Hast dich auf eine neuen Erfahrung eingelassen.
 
Die Realität weicht von deinen Vorstellungen ab – na und?
 

Scheitern ist Lernen, Wachsen.

 
Nimm es als neue Herausforderung und Lektion.
Die Vorstellung vom Scheitern ist bloß eine Idee.
 
Deine jetzige Situation ist nur eine Etappe auf dem Weg zum Ziel.
 
 

Was kannst du tun, wenn du dich doch gerade so mutlos fühlst?

 
Das einzige, das hilft, ist aktiv zu werden. Was nicht einfach ist.
Denn du fühlst dich gerade gar nicht danach.
 
Als erstes gilt: Abstand gewinnen.
Das Scheitern in einen größeren Zusammenhang zu stellen.
Um heraus zu finden, dass es nur einen winzigen Teil deines gesamten Lebens ausmacht.
 
Du bist nicht als Person gescheitert.
 
In dieser Angelegenheit hast du nicht die richtigen Entscheidungen gefällt.
Dafür hast du ein schlechtes Feedback bekommen.
 
Mehr ist es nicht.
 
 
Aber wir nehmen das Scheitern gerne persönlich.
 
Deshalb: Du bist nicht dein Scheitern!
 
Setz ich also hin, trockne die Tränen und suche einen neuen Weg, dein Ziel zu erreichen.
Vielleicht hattest du nicht alle Informationen, die du brauchtest?
Oder dir fehlte die Unterstützung? Hol sie dir!
 
Überlege, was dich jetzt weiter bringen könnte und mach einen ersten kleinen Schritt.
Mach den ersten Schritt gleich jetzt. Starte jetzt von neuem.
 
So kannst du die Angst überwinden.
Und du spürst augenblicklich Erleichterung – versprochen.
 
 

Hinfallen – Aufstehen – Krone richten – weitergehen.

 
 
 
Wie gehst Du mit dem Thema um? Hast du Tips und Ideen wie man sich wieder motiviert?
Ich freue mich über deinen Kommentar.
 
 
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2 Comments

  • Reply
    Rainer Spangl
    12. Februar 2015 at 10:27

    Super, gerade dieses Thema trifft mich voll und ganz. Scheitern ! Ja ich bin mitten drinnen im Scheitern und es ändert sich auch nicht, selbst mit grossem Aufwand und Einsatz. Es scheitert schon im Start. Wie komme ich wieder in die Schwingung des Tun und damit zu Erfolg. Bin ziemlich am Ende meiner Kraft, .
    Vielen Dank, Rainer

    • LessWorkMoreZen
      Reply
      LessWorkMoreZen
      12. Februar 2015 at 11:14

      Hallo Rainer,

      ich habe die Erfahrung gemacht, dass man manchmal kämpft und strampelt, um ein Ziel zu erreichten und ihm dann doch nicht näher kommt.
      Ich versuche dann, Abstand zu gewinnen, damit ich nicht völlig in der Vorstellung – wie es meiner Meinung nach zu laufen hat – verkrampfe.

      Denn ich bin überzeugt, dass zwar der Hauptteil des Bemühens bei uns liegt, wenn wir etwas erreichen wollen – aber da sind auch die letzten 10-15%, die man nicht beeinflussen kann. Nenn es Glück, Fügung oder den „Zauber des Anfangs“ wie Hesse schreibt.

      Diese 10-15% sind leicht und ohne Anstrengung. Ein Geschenk.
      Ohne sie gelingt uns nichts wirklich Bedeutungsvolles.
      Und wenn sie – selbst nach langem Bemühen ausbleiben – ist das für mich immer ein Zeichen, dass ich den falschen Weg eingeschlagen habe.

      Was meinst du? Sind es diese 10%, die dir fehlen?

      Herzliche Grüße,
      Sabine

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