Achtsamkeit

Urlaub vorbei? 10 Tipps gegen den Blues.

Südschweden. Zwei Wochen durch die Gegend bummeln. Mit dem Bus irgendwo anhalten und ein Feuer machen.
Seen, Wälder, Sonne und Wind.
 
Kein Computer, kein Handy, kein Internet.
 
Statt dessen: Natur, Ruhe und ein Leben im Moment.
 
Nach einer Woche war mein Kopf entspannt wie weichgekochter Blumenkohl.
 
Die komplette Entschleunigung.
 
Ich habe kaum geschrieben, wenig nachgedacht nur selten einen Erkenntnisblitz erhascht.
Alle für den Urlaub runtergeladenen Bücher blieben im Kindle begraben.
 
Tagebuch schreiben? Fehlanzeige. Meditation? Nada.
 
Dabei hatte mir einiges vorgenommen.
Aber da war nichts zu machen: mein Gehirn blieb hartnäckig im Standbymodus.
 
Ok, alles klar. Dann also nur dasitzen und auf den See starren.
 
Einverstanden.
 
Erst auf der Rückfahrt kam die Kiste da oben langsam wieder in Schwung.
Und ich habe mich gefragt, wie es wohl sein wird, wieder in den Alltag einzutauchen.
 

Wie wird es sein, wenn der Urlaub vorbei ist?

 
Für viele bedeutet das Ende dieser Zeit erstmal nur eines: Blues.
 
Die Zeit, auf die du dich so lange gefreut hast, ist entgültig vorbei. Zuhause warten wieder alle Verpflichtungen und Aufgaben, die du noch vor kurzem so gerne hinter dir gelassen hast.
 
Urlaubszeit bedeutet aber auch, einen frischen Blick auf das tägliche Leben zu werfen, nochmal festzustellen, ob alles passt und was man verändern möchte. Es ergibt sich die Chance, Dinge zu erkennen, die dir nicht mehr entsprechen. Mit Abstand betrachtet fällt dir auf, was nicht mehr passt.
 
Du hast die Chance, neue Gewohnheiten zu etablieren und alte fallen zu lassen.
 
Und die gute Nachricht: es besteht die Chance, den Urlaub in deinen Alltag zu verlängern.
 

Aber wie halten wir dieses Gefühl möglichst lange aufrecht?
 
Wie kannst du es schaffen, nicht sofort wieder in den Alltagswahnsinn zu verfallen?

 
 
Versuche diese einfachen Dinge:
 
1. Mach langsam – vor allem wenn du es eilig hast.
 
2. Halte immer mal wieder inne, um den gegenwärtigen Augenblick zu genießen.
 
3. Schalte den Fernseher aus oder besser gar nicht erst an. Die Zeit ohne flimmernde Bilder war doch wunderbar!
 
4. Sei vorsichtig mit dem Konsum von Nachrichten. Während du im Urlaub warst, hast du doch auch nichts verpasst, oder?
 
5. Übe Achtsamkeit: Schau dich um und versuche deine Umgebung so zu sehen als wärst du das erste Mal hier. Sei neugierig.
 
6. Sei dankbar für alles, was sich dir hier und jetzt bietet.
 
7. Gönn dir ´was. So wie im Urlaub. Ein Eis, ein Besuch im Café – nur für dich.
 
8. Verbringe intensive Zeit mit deinem Partner, deiner Familie. Vielleicht ist die Verbindung zu ihnen im Urlaub enger geworden. Bleib dabei!
 
9. Akzeptiere auch die Dinge, die nicht so gut laufen. Lass dir nicht von unwichtigen Dingen die Stimmung verderben.
 
10. Vergiss nicht das Lebensgefühl, das du während deines Urlaubs hattest. Leichtigkeit, Zufriedenheit oder einfach nur Freude. Schwelge dabei nicht in der Vergangenheit. Sie ist vorbei. Aber rufe das Gefühl zurück und versuche es so lang wie möglich aufrecht zu erhalten.
 
 
All das ist nicht neu.
Aber um diese Dinge in unser Leben zu integrieren, müssen wir üben.
 
Und die Rückkehr aus einem erholsamen Urlaub ist eine wunderbare Gelegenheit dazu.
 
Wir haben eine Weile in einem anderen Tempo gelebt, einem Tempo, das uns entspricht und sich von unserem Alltag unterscheidet.
 
 

SCHENKE DEINEM LEBEN MEHR ZEN!

 
 
#Lesetipp zum Thema: Auszeit nehmen!
 
 
Und? Wie ist dir der Wiedereinstieg gelungen? Was machst du, um dein Urlaubsfeeling möglichst lange zu behalten?

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