Selbstentwicklung

Gute Vorsätze – so klappt´s

 

2015 wird dein Jahr. Und ich helfe dir dabei.

 
 
Wenn du eine Liste von den Dingen machen würdest, die du am liebsten verändern möchtest, wie viele Punkte würden auf deiner Liste stehen? Bessere Ernährung ? Mehr Sport ? Wenige Fernsehen?
Schau Dir Deine Liste genau an – ich kann mir gut vorstellen, wie du dich dabei fühlst.
 
 
Denn: die Summe aller Dinge, die wir uns vornehmen, überfordert uns.
 
 
Es braucht Zeit, um sein Leben zu verändern. Gute Vorsätze sind gut und wichtig. Nicht nur zu Jahresbeginn.
Aber man muss Schritt für Schritt vorgehen und kann nicht alle Punkte auf einmal bewältigen.
 
 
Wir sind ständig dazu aufgefordert, unser Leben den immer neuen Umständen anzupassen. Und wir glauben, dass wir – wenn wir nur genug Willenskraft und Disziplin aufbringen – unser ganzes Leben von heute auf morgen zum besseren wenden könnten.
 
 
Das ist ein Irrtum.
Scheitern und Frustration sind vorprogrammiert.

 
 
Aber Veränderungen sind notwendig, um souverän auf wechselnde Lebensumstände reagieren zu können.
Wir müssen nur wissen, wie sie sich nachhaltig in unser Leben integrieren lassen.
 
 
Wenn wir uns selbst weiterentwickeln und unserm Leben eine positive Richtung geben wollen, müssen wir unsere Gewohnheiten verändern.
Und das Schritt für Schritt.
 
 

Folgende Hindernisse können dir dabei begegnen:

 

· Angst: Dass es unbequem wird. Klar musst du zuerst deine Komfortzone verlassen. Du musst vielleicht früher aufstehen, Zeit investieren und dich selbst motivieren. Das ist sicher nicht immer der leichteste Weg. Aber wer schon mal in den Bergen unterwegs war, weiß, dass der Ausblick vom Gipfel auch deshalb so schön ist, weil der Aufstieg so anstrengend war.
 
· Müdigkeit: Wir sind oft müde, erschöpft vom Tag. Aber neue positive Gewohnheiten schenken dir eine Menge Energie, wenn sie erst mal integriert sind. Du musst nur dranbleiben, bis du die positiven Auswirkungen spürst.
 
· Keine Zeit: Du hast Zeit für Facebook, Fernsehen, What´s Up? Dann kannst du auch Zeit schaffen, um neue positive Dinge in dein Leben zu holen. Setzte Prioritäten. Geh sorgsam mit deiner Zeit um. Je mehr du dein Leben vereinfachst, desto mehr Zeit wirst du haben. Keine Zeit ist die schlechteste Ausrede, die ich kenne!
 
· Keine Ahnung, wie und wo du starten sollst? Schau auf deine Liste, was brennt dir am meisten auf der Seele?
 
· Perfektionismus. Wir stehen uns häufig selbst im Weg, alles muss genau unserer idealen Vorstellung entsprechen. Bullshit!
 
 
Das größte Hindernis, das uns immer wieder scheitern lässt, gute Vorsätze nachhaltig durchzuziehen, ist allerdings der Glaube, dass wir mehrere Veränderungen gleichzeitig bewältigen können.
 
Das funktioniert nicht. Habe ich schon versucht. Und du sicher auch.
 
 

Wenn du also tatsächlich etwas in deinem Leben verändern möchtest, gehe folgendermaßen vor:

 

1. Nimm dir Zeit und bereite dich vor. Was genau willst du ändern? Mach eine Liste von den Veränderungen, die anstehen und gehe sie alle Schritt für Schritt durch. Was brennt Dir am meisten auf der Seele? Was ist bewältigbar? Fang nicht mit dem schwierigsten Vorhaben an.
 
2. Mach einen kleinen Schritt. So ist es zum Beispiel einfacher, dich erstmal auf ein gesundes Frühstück zu konzentrieren, als die komplette Ernährung umzustellen.
 
3. Stell dir vor, wie es sein wird, wenn diese neue Gewohnheit fester Bestandteil deines Tages ist. Wie wird es sich anfühlen? Woran wirst du die Veränderung bemerken? Ist es nicht fantastisch, dass du bereit bist, deinem Leben eine positive Richtung zu geben? Sieh dies als einen ersten Erfolg.
 
4. Plane, wie du die neue Gewohnheit in deinen Tagesablauf integrieren kannst. Reserviere eine feste Zeit. Die Stunden nach dem Aufstehen eignen sich besonders gut. Morgens kannst du dich am besten motivieren und der innere Schweinehund ist noch nicht so wachsam. Oder nimm dir die Zeit, nach dem Mittagessen.
Wenn Du Dir zum Beispiel vornimmst, jeden Tag 10 Minuten zu lesen, wann ist dann die beste Zeit dafür?
 
5. Stell dich darauf ein, wenigstens einen Monat durchzuhalten. Wir wissen, dass es mindestens 28 Tage braucht, um eine neue Gewohnheit nachhaltig zu integrieren. Hast du diese 4 Wochen geschafft, ist der Rest ein Kinderspiel.
 
6. Setzte Dir Zwischenziele, ziehe nach einer Woche eine erste Bilanz. Was brauchst Du, um noch besser zu werden?
 
7. Erzähl deinen Freunden und deiner Familie von deinem Vorhaben. Sie werden später wissen wollen, wie es gelaufen ist. Das wird dich motivieren.
 
Wenn du dir also Anfang des Jahres vornimmst, gesünder zu essen, mehr Sport zu treiben oder wenigstens einmal in der Woche ins Yoga zu gehen – dann solltest du dir überlegen, welche dieser Veränderungen am wichtigsten für dich ist. Konzentriere dich nur auf diese Veränderung und lebe ansonsten weiter wie bisher.
 
 
Nach diesem Plan habe ich während der vergangenen Monate jeweils ein Thema pro Monat angepackt. Zur Zeit bin ich dabei, jeden Tag etwas zu verkaufen/ zu verschenken oder einfach wegzuschmeißen. Etwas von dem ich dachte, dass ich es eventuell irgendwann einmal brauchen werde. Das tut jedes Mal ein wenig weh, aber es ist gleichzeitig einfach großartig. Nächstens mehr davon.
 
 
Und wie sieht es bei dir aus? Wie schaffst du es, Gewohnheiten zu verändern? Welche Erfahrungen hast Du gemacht? Schreibe einen Kommentar!

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