Meditation für Zweifler

Warum du auf keinen Fall meditieren solltest ;)

Du hast gehört, dass immer mehr Leute auf Meditation schwören?
 
Du hast das Gefühl, Meditieren entwickelt sich zu einem neuen Trend?
 
Hör nicht auf die Anderen!
Nur weil es viele für phantastisch halten, heißt das ja nicht, dass es etwas für dich ist.
 
 

Folgende Punkte sprechen sogar klar dagegen:


1. Meditieren kostet Zeit:

Auch wenn behauptet wird, man könnte mit 5 Minuten am Tag starten – das sind 5 Minuten weniger Schlaf! Wir wissen doch alle, wie wichtig das Schlafen für uns ist. Bleibe also so lange wie möglich im Bett und spar dir diese 5 Minuten.
 
2. Es könnte sein dass du Dinge über dich erfährst, die du gar nicht wissen willst.
Wie du sicher schon gehört hast, geht es beim Meditieren unter anderem darum, sich selbst besser kennen zu lernen.
Aber es ist doch offensichtlich: niemand weiss besser über dich Bescheid als du selbst.
Wie soll es auch anders sein.
 
3. Es könnte passieren, dass du aufhörst, deine Gedanken zu glauben.
Aber wie soll das denn funktionieren?
„Ich denke, also bin ich“ – das wusste schon Descartes im 17. Jahrhundert.
Und der wird wohl recht haben.
Außerdem: wenn du deine eigenen Gedanken nicht mehr glauben kannst, wem sollst du denn dann überhaupt noch etwas glauben?
 
4. Du läufst Gefahr, durch das Meditieren einen klaren Kopf zu bekommen und Dinge anders wahrzunehmen.
Wozu? Alles ist doch prima, so wie es ist!
Wozu also eine „klare Wahrnehmung“?
Was heißt das überhaupt? Du bist doch schon klar im Kopf!
 
5. Im schlimmsten Fall wirst du dich durch die Meditation verändern.
Richtig. Du bist schon toll so, wie du bist. Wieso also die Anstrengung?
 
 
Ist doch fein. Du kannst bleiben wie du bist und musst dich nicht täglich irgendwo hinsetzten, um „zu dir“ zu finden.
 

Bei dir ist doch schon alles super, oder?

 
PS: Und wenn dir jetzt Zweifel kommen, ob dieser Artikel ernst gemeint ist oder doch eher aus 100% Ironie besteht – dann lies hier: Meditation – was sie für mich ist.

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6 Comments

  • Reply
    Sascha Planert
    24. Juni 2015 at 13:24

    Ich muss gestehen, dass mir ein wenig die Worte fehlen. Deinen Artikel habe ich mir jetzt mehrmals durchgelesen, aber ich verstehe die Sinnhaftigkeit nicht.

    Er verleitet mich sogar zu der scharfen Frage: Ist der Artikel aus einer schlechten Laune entstanden oder brauchst du Blogtraffic durch Kommentare?

    Dennoch lasse ich mich gerne offen aufklären. Dein Blog heißt lessworkmorezen. Was ist deiner Meinung nach mehr mit Zen verbunden als Meditation?

    Du empfiehlst nicht zu Meditieren. Das ist ja völlig in Ordnung, aber warum berichtest du dann im positiven Sinn über Meditation wie hier: http://lessworkmorezen.de/gefuehrte-meditationen/?

    Grüße, Sascha

    • LessWorkMoreZen
      Reply
      LessWorkMoreZen
      24. Juni 2015 at 14:19

      Hallo Sascha,

      mein Artikel strotzt vor Ironie.
      Aber danke für deinen Kommentar – ich dachte, dass man das sofort bemerkt.
      Wer mich und lessworkmorezen kennt, weiss, wie sehr ich die tägliche Meditation schätze.

      Ich habe aber ein PS ergänzt, das alle Zwiefel beiseite räumen sollte…
      Danke und Gruß, Sabine

  • Reply
    Madhavi
    24. Juni 2015 at 18:47

    Großartig. Ich liebe Deine Ironie! Mehr davon.

    • LessWorkMoreZen
      Reply
      LessWorkMoreZen
      25. Juni 2015 at 7:14

      Daaanke Madhavi!

  • Reply
    Freddy
    24. Juni 2015 at 19:07

    Ich muss sagen, dass mir die Ironie geradezu aus dem Bildschirm entgegengetropft ist – aber ich denke, dass sieht jeder ein bisschen anders 😉

    Auf jeden Fall ein toller Artikel, der mal nicht das typische „10 Argumente für das Meditieren“ ist, sondern das ganze mit ein bisschen Humor nimmt. Gefällt mir gut, weiter so! 🙂

    – Freddy

    • LessWorkMoreZen
      Reply
      LessWorkMoreZen
      25. Juni 2015 at 7:16

      Danke fürs Feedback, Freddy. Ich war tatsächlich kurz unsicher, ob ich es übertrieben habe mit der Ironie :=), Sabine

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