Fokus

Was du von Digitalen Nomaden lernen kannst

oder: warum ich einen Monat lang von Bali aus arbeiten werde.
 
 
Digitale Nomaden sind in aller Munde, es gibt inzwischen sogar einen Film über die neue Bewegung. Warum?
 
 
Immer mehr Menschen leben und arbeiten ortsunabhängig. Sie sind selbständig oder verdienen ihr Geld als Freelancer. Sie brauchen nur eine Verbindung ins Netz, um von überall aus produktiv zu sein.
Digitale Nomaden betreiben ein sogenanntes „Lifestyle Business“. Das heißt, sie haben ein Business, dass sich ihrem Leben anpasst und nicht umgekehrt. Sie überwintern meistens in warmen Ländern und kommen nur im Sommer in ihre „Homebase“ zurück. Ihr Büro haben sie immer im Rucksack dabei.
 
 
Der Lebensstil fasziniert, riecht er doch nach Freiheit und Abenteuer. Das ganze Jahr unterwegs. Ferne Länder bereisen und dabei Geld verdienen.
 
Ich habe mich in den vergangenen Monaten eingehend mit diesem Lebensstil und den Menschen dahinter befasst. Und auch wenn jeder von ihnen natürlich sein eigenes Leben führt, so sind doch einige Gemeinsamkeiten sichtbar:
 

Was also machen Digitale Nomaden anders?

 

Und vor allem: was kannst Du von ihnen lernen? 

 
 
– Minimalismus: Digitale Nomaden optimieren ihren Besitz. Sie investieren wohlüberlegt und nachhaltig. Überflüssiges wird als Balast empfunden. Erlebnisse und Erfahrungen sind für sie mehr wert als Besitztümer.
 
– Weniger ist für sie kein Zeichen von Mangel sondern von mehr
Mehr Freiheit, mehr Selbstbestimmung, mehr Unabhängigkeit.
 
– Fokus: Sie sind sehr fokussiert und zielstrebig. Haben eine genaue Strategie, wie sie vorgehen, um ihr Ziel zu erreichen. Dabei achten sie darauf, ihr Business an ihre Bedürfnisse anzupassen.
 
– Klarheit: Digitale Nomaden wissen, was sie wollen – und handeln danach. Sie haben klar definierte Werte und leben sie auch. Sie suchen lieber Lösungen als Probleme, planen strategisch. Mit ihrem Business verbinden sie Ihre Kompetenzen, Leidenschaften und Bedürfnisse.
 
– Komfortzone: Sie sind ständig bereit, diese zu verlassen, wenn es zu mehr Freiheit und Selbstbestimmung führt.
 
– Risikobereitschaft: Sie lieben die unbegrenzte Freiheit und verzichten dafür auf die vermeintliche Sicherheit unserer Gesellschaft. Um sich besser abzusichern, versuchen Sie, unterschiedliche Einnahmequellen zu generieren, um auch hier möglichst unabhängig zu bleiben.
 
– Experimentierfreude: Mut zum „Unperfekten“. Perfektionismus ist eher hinderlich auf ihrem Weg. Sie probieren aus, verwerfen, korrigieren, um dann erfolgreich zu sein. 
 
– Der perfekte Tag: Digitale Nomaden versuchen ihn jeden Tag zu leben.
 
– Netzwerk: Sie sind besonders gut vernetzt, umgeben sich mit Gleichgesinnten.
 
– Weiterentwicklung: Digitale Nomaden lernen immer wieder dazu, starten neue Projekte und investieren in ihre persönliche Weiterentwicklung.
 
– Disziplin: Das Leben unterwegs funktioniert nicht ohne ein hohes Level an Motivation, Entschlossenheit und Durchsetzungskraft, Disziplin und Durchhaltevermögen.
 
 

Du findest diesen Lebensstil spannend, kannst dir aber nicht vorstellen, so zu leben?

Lass dich von ihm inspirieren!

Auch wenn du nicht vorhast, deine Sachen zu packen und dich aufzumachen, kannst du dir eine Menge abschauen.

 

Lass ein wenig digitales Nomadentum in dein Leben einziehen!

 
 
Beim Aufbau des Blogs habe ich viel von Digitalen Nomaden gelernt.
 
Ich möchte mehr davon.
 
Auch wenn die wenigsten von uns diesen Lebensstil wirklich leben können (und wollen), möchte ich direkt erfahren, wie er sich anfühlt. 
Deshalb ist ein Monat auf Bali geplant.
In Ubud, eine der Hochburgen des digitalen Nomadentums.
 
Mit Rucksack, Laptop und Yogamatte.
 
Und klar: ich werde berichten.
 
 
Trag Dich in den E-Mail Verteiler ein, um nichts zu verpassen!
 
Und hier sind noch einige Links zu bekannten – und wie ich finde sehr sympathischen – Digitalen Nomaden.
 
 
Conni Biesalski
Carina Herrmann
Sebastian Canaves
 
 
Und? Bist du inspiriert vom Lebensentwurf der Digitalen Nomaden? Schreibe einen Kommentar und teile deine Gedanken mit den anderen Lesern!

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4 Comments

  • Reply
    Karin
    30. Januar 2015 at 21:49

    Hallo Sabine, also mir gefällt dein Plan gut! 🙂 ich überlege auch seit Herbst, was mir einfällt und ob ich mich der Möglichkeit mehr öffnen soll räumlich flexibler zu werden… zumindest zeitweise … klingt sehr verlockend. Und Ubud klingt super, ich war mal da vor 20 (!!) Jahren… und habe es sehr genossen. Ist dort viel los bezüglich digitalem Nomadentum? Wann geht´s los? Ich freu mich darüber zu lesen…. schöner Blog übrigens…reduziert auf´s Wesentliche & ästhetisch liebe Grüße Karin

    • LessWorkMoreZen
      Reply
      LessWorkMoreZen
      31. Januar 2015 at 12:03

      Hallo Karin,

      danke für dein tolles Feedback.
      In Ubud gibt es sehr viel digitale Nomaden. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass sie ein sehr schönes Coworking Studio haben.
      Für mich ist die Stadt der Inbegriff für Leichtigkeit und Gleichgewicht.
      Ich bin gespannt, was mich erwartet und wie es so funktioniert: das Arbeiten unterwegs.

      Ich werde berichten!
      Bis dahin, liebe Grüße,
      Sabine

  • Reply
    Carina
    13. März 2015 at 1:44

    Hallo Sabine,
    besser spät als nie: Vielen Dank für die nette Erwähnung und das Kompliment 🙂
    Viele Grüße aus Island,
    Carina

    • LessWorkMoreZen
      Reply
      LessWorkMoreZen
      13. März 2015 at 2:35

      Hallo Carina,
      ich habe viel von Euch gelernt, vielen Dank dafür!
      Grüße nach Island – aus Bali,
      Sabine

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